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POL-VIE: Kreispolizeibehörde Viersen: Bitte verändern Sie nichts an Tatorten!

Kreispolizeibehörde Viersen: (ots) – Auch in dieser Woche gab es – wie häufiger- einige Fälle, bei denen unbeabsichtigt möglicherweise beweisrelevante Spuren vernichtet worden sind. Dies erschwert die Aufklärungsmöglichkeiten der Polizei. Daher gibt die Polizei noch einmal einige Verhaltenstipps, um Spuren am Tatort sichern und Kriminelle damit überführen zu können. Grundsätzlich wird jeder Tatort eines Wohnungseinbruchs zunächst von einer Streifenwagenbesatzung aufgesucht, um erste Fahndungshinweise von den Bewohnern und Nachbarn zu erlangen und so im Nahbereich nach den Einbrechern fahnden zu können. Daher ist bei Tatentdeckung ein sofortiger Anruf über die 110 die richtige Reaktion. Wenn die Einsatzkräfte die ersten notwendigen Angaben erhalten haben, rückt der Streifenwagen ab und informiert die Spurensicherung. Dies mag den Menschen in dieser Form in ihrem verständlichen Schock nicht so bewusst geworden sein. So beginnen die Opfer eines Einbruchs oftmals, nachdem die Streifenwagenbesatzung die ersten Angaben aufgenommen hat, aufzuräumen und nachzuschauen, welche liebgewonnenen Wertgegenstände gestohlen worden sind. Dabei werden unter Umständen wertvolle Spuren vernichtet. Bitte fassen Sie nichts an, bevor die Spurensicherung vor Ort war. Wenn Sie unsicher sind, fragen sie die Polizisten, die zuerst am Tatort sind, ob noch ein Tatortdienst zu erwarten ist. Bis der Tatortdienst kommt, kann es – je nach Anzahl aufzunehmender Tatorte etwas dauern. In einem anderen Fall ersetzten Geschädigte eines Einbruchs das aufgebrochene Schloss durch ein neues und entsorgten das beschädigte, das aber ein wichtiger Spurenträger sein kann, bevor die Polizei am Tatort war. Ebenfalls wertvolle Spuren werden vernichtet, wenn Opfer eines Einbruchs oder hilfreiche Nachbarn bei der Absuche des möglichen Täterwegs unbedacht die Fußspuren der Einbrecher im Garten überlagern und ein wertvolles Beweismittel damit vernichtet ist. So schwer es in dem Augenblick des Schrecks und Schocks auch fällt: Bitte suchen Sie auch den Garten oder angrenzende Felder nicht nach Hinweisen auf die Einbrecher ab. Erst dann, wenn die Spurensicherung ihre Arbeit beendet hat, ist der Tatort frei für Aufräumarbeiten. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich richtig verhalten, rufen Sie stets gerne bei der 02162/3770 an Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe bei der Aufklärung von Straftaten./ah(35) Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Viersen
Pressestelle
Antje Heymanns
Telefon: 02162/377-1191
Fax: 02162/377-1199
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: Kreispolizeibehörde Viersen, übermittelt durch news aktuell

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Kreispolizeibehörde Viersen: (ots) – Auch in dieser Woche gab es – wie häufiger- einige Fälle, bei denen unbeabsichtigt möglicherweise beweisrelevante Spuren vernichtet worden sind. Dies erschwert die Aufklärungsmöglichkeiten der Polizei. Daher gibt die Polizei noch einmal einige Verhaltenstipps, um Spuren am Tatort sichern und Kriminelle damit überführen zu können.

Grundsätzlich wird jeder Tatort eines Wohnungseinbruchs zunächst von einer Streifenwagenbesatzung aufgesucht, um erste Fahndungshinweise von den Bewohnern und Nachbarn zu erlangen und so im Nahbereich nach den Einbrechern fahnden zu können. Daher ist bei Tatentdeckung ein sofortiger Anruf über die 110 die richtige Reaktion.

Wenn die Einsatzkräfte die ersten notwendigen Angaben erhalten haben, rückt der Streifenwagen ab und informiert die Spurensicherung. Dies mag den Menschen in dieser Form in ihrem verständlichen Schock nicht so bewusst geworden sein. So beginnen die Opfer eines Einbruchs oftmals, nachdem die Streifenwagenbesatzung die ersten Angaben aufgenommen hat, aufzuräumen und nachzuschauen, welche liebgewonnenen Wertgegenstände gestohlen worden sind. Dabei werden unter Umständen wertvolle Spuren vernichtet. Bitte fassen Sie nichts an, bevor die Spurensicherung vor Ort war. Wenn Sie unsicher sind, fragen sie die Polizisten, die zuerst am Tatort sind, ob noch ein Tatortdienst zu erwarten ist. Bis der Tatortdienst kommt, kann es – je nach Anzahl aufzunehmender Tatorte etwas dauern.

In einem anderen Fall ersetzten Geschädigte eines Einbruchs das aufgebrochene Schloss durch ein neues und entsorgten das beschädigte, das aber ein wichtiger Spurenträger sein kann, bevor die Polizei am Tatort war.

Ebenfalls wertvolle Spuren werden vernichtet, wenn Opfer eines Einbruchs oder hilfreiche Nachbarn bei der Absuche des möglichen Täterwegs unbedacht die Fußspuren der Einbrecher im Garten überlagern und ein wertvolles Beweismittel damit vernichtet ist.

So schwer es in dem Augenblick des Schrecks und Schocks auch fällt: Bitte suchen Sie auch den Garten oder angrenzende Felder nicht nach Hinweisen auf die Einbrecher ab. Erst dann, wenn die Spurensicherung ihre Arbeit beendet hat, ist der Tatort frei für Aufräumarbeiten.

Wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich richtig verhalten, rufen Sie stets gerne bei der 02162/3770 an Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe bei der Aufklärung von Straftaten./ah(35)

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