POL-GÖ: (9/2018) Kurioser Jahresrückblick der Polizeiinspektion Göttingen „Part One“ – Des Menschen bester Freund & das Automobil 0 1

Alle lieben unsere „Kitty“

Göttingen (ots) – GÖTTINGEN (jk) – Auch wenn das Jahr 2018 nun schon drei Tage alt ist, wollen wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, doch noch einmal kurz auf das Jahr 2017 zurückzublicken.

Ein Jahr, das uns in Stadt und Landkreis vielfältig beschäftigt hat. Natürlich und zum Glück wurden unsere Funkstreifen auch wieder zu etwas anderen, „speziellen“ Einsätzen gerufen. Das ist ganz wunderbar und macht den Polizeialltag noch abwechslungsreicher, als er eh schon ist. Eine kleine Auswahl dieser kuriosen Begebenheiten haben wir mal zusammengestellt.

Heute starten wir mit Storys zu „Tieren und Straßenverkehr“. In den kommenden Tagen machen wir uns dann über unsere ungewöhnlichsten „Kriminal- und sonstige Fälle“ her.

Viel Spaß beim Stöbern und…ach ja: Alles Gute für das neue Jahr 2018!

Eure Polizei Göttingen

Das Haustier ist bekannterweise des Menschen bester Freund. Vielleicht erregen gerade auch deshalb Begebenheiten, die sich um das Schicksal von Häschen & Co. ranken, so sehr unser Mitgefühl. Allerdings schlägt das Herz des stillen Genießers offenbar auch für das, was ein kleines Tier mühevoll produziert. Wie zum Beispiel ein wunderbares, großes, wohl geformtes, leckeres…..Hühnerei!

Auf diese Delikatesse hatte es anscheinend ein gemeiner Dieb in der Nacht zum 10. Januar 2017 in Wollershausen abgesehen, als er versuchte, den Verkaufsautomaten eines landwirtschaftlichen Betriebes zu knacken. Die Tat schlug fehl und die Eier kamen mit dem Schrecken (?) davon. An dem Automaten aber entstand erheblicher Sachschaden.

Auf dem Rücken der Pferde liegt alles Glück der Erde, oder so ähnlich….Nun ja, wohl nicht immer. Am 12. März jedenfalls plumpste ein Reiter aus Nordhessen während seines Ausrittes in der Feldmark Staufenberg in der Nähe der Autobahn 7 bei Hann. Münden kurzerhand von seinem Zossen. Nein, das Pony war nicht schuld. Der Reiter hingegen hatte wohl vor „Rittantritt“ ein wenig zu tief ins Glas geguckt, auf jeden Fall war er erheblich alkoholisiert. Nachdem sich der Hesse urplötzlich vom Rücken des Tieres „verabschiedet“ hatte, ging das kleine Pferd durch und galoppierte auf dem Seitenstreifen der Nordfahrbahn der A 7 in Richtung Kassel. Verkehrsteilnehmer konnten den Schimmel schließlich einfangen und zum nahegelegenen Parkplatz „Staufenberg“ bringen, wo es an die alarmierte Autobahnpolizei übergeben wurde (Foto). Auch der leicht verletzte Reiter tauchte bald in der Nähe des Parkplatzes wieder auf. Er hatte schon nach seinem Pony gesucht. Ein Atemalkoholtest ergab über zwei Promille.

Ebenfalls im März erreichte uns die Mitteilung über den Diebstahl zweier Alpakas von einer Weide bei Varlosen. Um die flauschigen Tiere in ihre Gewalt zu bringen, hatten die Diebe das Zugangstor zur Weide aufgebrochen. Nicht nett! Auch nicht nett: Nur einen Monat später wurden aus einem Reptilienunterstand in Obernjesa vier kleine Landschildkröten „entführt“. Was aus ihnen und den gekidnappten kleinen Kamelen geworden ist, ist uns nicht bekannt.

In Wildwestmanier haben Beamte in Göttingen an einem Abend im Juni im Lütjen Feldsweg in Grone zwei ausgebüxte Schafe mit einem Strick eingefangen. Die Ohrmarken der Tiere führten die „Sheepboys“ schnell auf die Spur des „Herrchens“. Im Streifenwagen konnten die zwei Ausreißer allerdings nicht Platz nehmen. Sie wurden deshalb von den Ordnungshütern kurzerhand durch mehrere Groner Straßen bis zu ihrer heimischen Weide getrieben.

Ebenfalls im Juni musste eine andere Polizeistreife auf der Reinhäuser Landstraße ein entlaufenes Hausschwein einfangen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, weidete die Sau genüsslich in einem Garten und ließ sich den Klee schmecken. Das Borstenvieh wurde schließlich mit vereinten Kräften „überwältigt“ und liebevoll mit dem Hundegeschirr einer Dogge ausgestattet. „Durch zwei starke Männer gehalten, ging es im Schweinsgalopp zurück in den Stall“, heißt es abschließend im Bericht der eingesetzten Kollegen. Schwein gehabt!

Im Juli rührte schließlich die traurige Geschichte von unserer kleinen Bärin „Kitty“ (Foto) die Herzen vieler Menschen. Ok, „Kitty“ ist aus Plüsch…zählt also nicht, oder doch? Jedenfalls ist die Kleine noch immer bei uns. Langsam müssen wir uns wohl endlich mal um ein neues Zuhause für sie kümmern. Ideen nehmen wir sehr gern entgegen!

Wenden wir uns nun aber einem ganz anderen wichtigen Aufgabengebiet der Polizei zu, dem öffentlichen Straßenverkehr. Erfahrungsgemäß kommen die Beamten hier immer dann zum Einsatz, wenn was schief geht, es also knallt, zum Unfall kommt…oder so. Leider passiert das in Göttingen und Umgebung ziemlich oft.

Gleich zu Beginn wollen wir mal mit dem Gerücht aufräumen, dass sich Energydrinks positiv auf das Fahrverhalten oder die körperliche Konstitution des Fahrzeugführers auswirken, jedenfalls ist das anscheinend nicht immer der Fall.

Auf der Autobahn 7 bei Hann. Münden gab es in einer Nacht im Februar nämlich einen LKW-Unfall, der zum Nachdenken anregt. Und so begab es sich, dass gegen 02.35 Uhr ein LKW-Fahrer aus dem Landkreis Hannover wohl aufgrund von Müdigkeit nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Graben landete. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Aber…jetzt kommt’s: Der Auflieger war mit 25 Tonnen Energydrinks beladen. Vielleicht hätte der Brummifahrer mal einen davon trinken sollen! Der Transport allein reicht offenbar nicht.

Und dann ist da noch das leidige Problem mit der ordnungsgemäßen Bedienung der technischen Vorkehrungen eines Kraftfahrzeuges.

Hierzu haben wir zwei Erlebnisse zu berichten, die sich im Jahr 2017 im Landkreis zutrugen.

In Duderstadt verwechselte im Februar eine Dame aus dem Eichsfeldkreis beim Einparken in eine Parkbucht vermutlich das Gas- mit dem Bremspedal und löste damit eine Kettenreaktion aus. Ihr BMW fuhr über eine Strauchrabatte und einen dahinter befindlichen Gehweg gegen eine Telefonzelle und prallte danach gegen einen gegenüber geparkten PKW. Ein weiteres Auto wurde durch herabfallendes Buschwerk beschädigt. Die Autofahrerin zog sich bei der Karambolage leichte Verletzungen zu.

In Hann. Münden hatte eine Autofahrerin Anfang Juni echtes Glück im Unglück. Vermutlich weil sie beim Ausparken den Rückwärts- mit dem Vorwärtsgang verwechselte, durchbrach ihr Toyota einen Holzzaun und stürzte einen ca. sechs bis sieben Meter tiefen Hang hinunter. Das Auto blieb auf dem Dach liegen (Foto). Die Frau erlitt lediglich leichte Verletzungen.

Glauben Sie an Erdstrahlen oder bestimmte Unglückstage? Alles Quatsch, werden Sie jetzt denken. Der nachfolgende Sachverhalt könnte einen jedoch ernsthaft zum Grübeln veranlassen.

Dienstag, 11. Juli, 10.30 Uhr, irgendwo in der Gemeinde Gleichen. ZWEI Autofahrer wollen GLEICHZEITIG von GEGENÜBERLIEGENDEN Grundstücken RÜCKWÄRTS auf die Straße fahren, beide übersehen sich und die PKWs stoßen mit der jeweiligen linken hinteren Fahrzeugecke zusammen.

Wieder Dienstag, 11. Juli, 13.10 Uhr, irgendwo auf einem Großraumparkplatz in Duderstadt. ZWEI Autofahrer parken GLEICHZEITIG aus schräg GEGENÜBERLIEGENDEN Parkboxen RÜCKWÄRTS aus…und stoßen zusammen! An beiden Autos entsteht Sachschaden.

Nochmal Dienstag, 11. Juli, 15.30 Uhr, irgendwo auf einem Parkplatz in Bovenden. ZWEI Autofahrer wollen wieder ZEITGLEICH RÜCKWÄRTS aus GEGENÜBERLIEGENDEN Parkbuchten herausfahren. Was ist wohl passiert? Richtig….ein Unfall!

Glauben Sie noch an einen Zufall? Wir finden, „Freitag der 13.“ ist damit Geschichte!

So, das war „Part One“ unseres „Rückblicks 2017“. Fortsetzung folgt.

Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Göttingen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jasmin Kaatz
Otto-Hahn-Straße 2
37077 Göttingen
Telefon: 0551/491-2017
Fax: 0551/491-2010
E-Mail: pressestelle@pi-goe.polizei.niedersachsen.de
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BPOL NRW: Ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk in Jackentasche; Bundespolizei stellt Fleischerbeil sicher 0 1

Köln (ots) – In der zurückliegenden Nacht kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 42 Jährigen im Kölner Hauptbahnhof. In der Dienststelle wurde der Mann durchsucht und die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in der Jackeninnentasche ein Fleischerbeil vorfanden: Das Beil wurde sichergestellt.

Einen ungewöhnlichen Fund machten Bundespolizisten gegen 03:00 Uhr morgens bei einer Durchsuchung eines Mannes, der sich zuvor bei seiner Kontrolle in Widersprüche verstrickt hatte. Der 42 Jährige war bereits mehrfach wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten. Bei der Durchsuchung des sichtlich nervösen Bonners zog ein Bundespolizist aus der Jackeninnentasche des Delinquenten ein Fleischerbeils mit einer Klingenlänge von 16 cm. Das angebliche Weihnachtsgeschenk eines Freundes wurde freiwillig der Bundespolizei überlassen und sichergestellt. Der Mann wurde auf freien Fuß belassen.

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POL-HG: Polizeistation Oberursel wird von tierischem unbekannten Täter überfallen 0 1

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) – Nichts ist unmöglich, … bei der Polizei. Dieser Weisheit wurden sich wieder die Beamten der Polizeistation Oberursel bewusst, als sie in der Nacht vom 16.12.2017 auf den 17.12.2017 Besuch vom „Dieb mit der Maske“ bekamen. Die Polizeibeamten staunten nicht schlecht, als sie bei der Überprüfung des Außengeländes der Dienststelle einen mutigen und hungrigen Gast entdeckten, welcher zunächst um die Streifenwagen schlich. Der Waschbär störte sich nicht an der Anwesenheit der Kollegen, nein, ganz im Gegenteil: Er lief schnurstracks zu den stationseigenen Mülltonnen und bediente sich genüsslich an diesen. Die Kollegen handelten instinktiv und schnell: Es folgte die Beweisführung mittels Video und Lichtbildern. Beim Erblicken der Kameras flitzte der kapitale Waschbär über den Zaun, ließ sich für ein allerletztes Foto noch einmal ablichten, und suchte im Anschluss das Weite. Oder die nächste Mülltonne. Eine Festnahme des Randalierers war durch die schnelle Flucht nicht möglich, sodass die Polizei aufgrund der präzisen Fotos hofft, im Rahmen von weiteren Ermittlungen, ihn noch zu personifizieren und später festnehmen zu können. Eine denkbare Strafe für sein Handeln wäre, Arbeitsstunden bei den örtlichen Entsorgungsbetrieben zu leisten. Wir bleiben in jedem Fall an der Sache dran. Lichtbilder werden nachgereicht.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Kommissar vom Dienst
Telefon: (06172) 120-0
E-Mail: KvD.Bad.Homburg.ppwh@polizei.hessen.de

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