POL-FR: Kandern: Nächtlicher Brandalarm ohne Ernsthaftigkeit – kompletter Löschzug rückt aus Kommentare deaktiviert für POL-FR: Kandern: Nächtlicher Brandalarm ohne Ernsthaftigkeit – kompletter Löschzug rückt aus 1

Freiburg (ots) – Kandern: Nächtlicher Brandalarm ohne Ernsthaftigkeit – kompletter Löschzug rückt aus

Nur wenig Schlaf bekamen Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag. Bei ihnen gingen kurz nach 3 Uhr die Alarmmelder los und meldeten einen Brand in der Waldeckstraße. Daraufhin rückte ein kompletter Löschzug mit fünf Fahrzeugen und 20 Mann aus. Einsatzort war ein Mehrfamilienhaus, in dem ein Bewohner um 3.13 Uhr ein Piepsen hörte und Rauch wahrgenommen haben wollte. Deshalb setzte der einen Notruf ab, worauf Polizei und Feuerwehr heraneilten. Die Überprüfung des Gebäudes ergab, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und nicht passiert war. Aus nicht bekannten Gründen hatte in der Wohnung einer Frau der Rauchmelder Alarm gegeben. Die Einsatzkräfte konnten daraufhin wieder abrücken.

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POL-FR: Lörrach/ Weil am Rhein / Müllheim: Mehr Wohnungseinbrüche durch professionelle Tätergruppen – Polizei intensiviert Kontrollen 0 13

Kontrolle Palmrainbrücke 2

Freiburg (ots) – Lörrach/ Weil am Rhein / Müllheim: Mehr Wohnungseinbrüche durch professionelle Tätergruppen – Polizei intensiviert Kontrollen

Wenn Einbrecher ihr Diebesgut aus dem fahrenden Auto werfen, dann ist die Polizei ihnen bereits dicht auf den Fersen. Solche Fälle gibt es immer wieder, weiß Polizeirat Thomas Müller, der am Montag eine Großkontrolle im Kreis Lörrach koordinierte. Um der Strafverfolgung zu entgehen, entledigen sich Täter, die in eine Polizeikontrolle geraten, nicht selten der “heißen Ware”. In solchen Fällen müssen die Beamten die Augen offen halten. Denn sie haben es oftmals nicht mit Amateuren zu tun.

Die Polizei in Baden-Württemberg stuft den Wohnungseinbruch schon seit geraumer Zeit als Schwerpunktthema ein und hat in den einzelnen Polizeipräsidien schon zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Problems getroffen. Dazu gehören auch intensive Kontrollmaßnahmen im Bereich regionaler oder überregionaler Verkehrswege, insbesondere im Dreiländereck mit der Schweiz und Frankreich. Im Visier der Polizei sind hauptsächlich grenzüberschreitend agierende Einbrecherbanden, die in der dunklen Jahreszeit dafür sorgen, dass die Zahl der Einbrüche nach oben geht. Im letzten Quartal des Jahres 2017 waren besonders die Bereiche Lörrach, Weil am Rhein und Müllheim von der Einbruchskriminalität betroffen. Dort wurde deutlich mehr eingebrochen als anderswo. Durch die verstärkten Kontrollen sollen die Täter dingfest gemacht werden, bevor sie sich mit dem Diebesgut wieder aus der Region entfernen können. Deshalb führte das Polizeipräsidium Freiburg am Montagabend mehrere Großkontrollen in Grenznähe zu Frankreich und der Schweiz durch. Dabei erhielt es Unterstützung durch das Polizeipräsidium Einsatz. Ebenfalls beteiligt waren die Bundespolizei, die Kantonspolizei Basel, das Grenzwachtkorps Basel und die französische Gendarmerie.

Die wichtigsten Informationen zur Kontrollmaßnahme am Montag, 22.01.2018:

   -	Die Polizei legte sich auf keine regionale Eingrenzung fest, war
jedoch verstärkt dort präsent, wo Schwerpunkte anzunehmen oder 
erkennbar sind. Da sich die Kontrollzeiten an den aus der Erfahrung 
heraus bekannten Tatzeiten orientieren, kam es teilweise zu Rückstaus
und  Wartezeiten im Feierabendverkehr. Da gerade der Wohnungseinbruch
für die Betroffenen meist ein gravierendes und belastendes Ereignis 
darstellt, bittet das Polizeipräsidium Freiburg um das Verständnis 
der Bevölkerung. 
   -	Aufgrund bisheriger Erkenntnisse und der besonderen 
Vorgehensweise ist von organisierten und überörtlich agierenden 
Tätergruppen - insbesondere aus Frankreich - auszugehen. Am 30.12.17 
konnten in Weil am Rhein drei mutmaßliche Einbrecher aus Frankreich 
nach einer halsbrecherischen Flucht festgenommen werden. In ihrem 
mitgeführten Auto wurde u.a. Diebesgut im Wert von über 100.000 Euro 
entdeckt. 
   -	Im Rahmen der Maßnahme führten Einsatzkräfte der Polizei rund 
300 Personen- und 150 Fahrzeugkontrollen durch und überwachten den 
fließenden Verkehr in Richtung Frankreich in Bezug auf ausreisende 
Straftäter. 
   -	Eine Person, die wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz mit
Haftbefehl gesucht wurde, konnte an der Kontrollstelle am 
Grenzübergang Neuenburg festgenommen werden. 
   -	In einem anderen Fall gab sich ein algerischer Staatsangehöriger
den Kontrollbeamten gegenüber mit einem falschen Namen aus. Es 
besteht der Verdacht, dass sich der Mann illegal im Bundesgebiet 
aufhält, er muss nun mit einer Anzeige rechnen. Eine weitere Person, 
die bei der Kontrolle angetroffen wurde, hielt sich ebenfalls  
illegal im Bundesgebiet auf. 
   -	 Ein französischer Autofahrer führte einen Pkw ohne 
Versicherungsschutz, weshalb er sein Fahrzeug stehen lassen musste. 
   -	 Ein geistig verwirrter Autofahrer musste einem Arzt zugeführt 
werden, weil er für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellte. 
   -	 Eine Person führte geringe Mengen Betäubungsmittel mit sich. 
   -	 Die Grenzwache stellte am Autobahnzoll einen illegalen 
Grenzübertritt fest, zudem war ein Pkw-Fahrer mit gefälschten 
Kennzeichen unterwegs. 
   -	Bei dieser Gelegenheit wird auf das Beratungsangebot der 
Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle hingewiesen. Hier erhalten 
Bürgerinnen und Bürger vor Ort eine professionelle, individuelle und 
kostenlose Beratung zur Einbruchssicherung. Eine Terminvereinbarung 
erfolgt über Telefon 07621/176-592 oder per E-Mail über: 
freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de. 

Das können Sie tun, um Wohnungseinbrüche zu vermeiden:

   -	Achten Sie bewusst auf fremde Personen im Haus oder auf dem 
Grundstück und sprechen Sie diese Personen gegebenenfalls an. In 
aller Regel werden Objekte vorher ausgekundschaftet bzw. ausbaldowert 
   -	Schließen Sie Ihre Wohnungseingangstür immer zweimal ab. Auch 
Kellertüren sollten immer verriegelt sein. 
   -	Schließen Sie Ihre Fenster nach Verlassen der Wohnung. Gekippte 
Fenster oder Balkontüren lassen sich besonders einfach öffnen. 
   -	Tauschen Sie sich mit Ihrem Nachbarn wichtige Telefonnummern und
Schlüssel aus. So können Sie bei Abwesenheit "vertreten" und im 
Notfall schnell erreicht werden. 
   -	Notieren Sie Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos 
und Personen. 
   -	Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig 
vorkommt. Versuchen Sie niemals, Einbrecher festzuhalten! 
   -	Wählen Sie hierzu am besten die Notrufnummer 110. 

oec/de/sk

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