POL-DU: Fahrn: Diensthund erschnüffelt flüchtigen Autofahrer – alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis

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Duisburg (ots) – Als am Dienstag (13. Februar) gegen 23:45 Uhr eine Streifenwagenbesatzung auf der Oderstraße den Fahrer eines schwarzen BMW und seine Mitfahrerinnen anhalten wollte, gab dieser Gas. Die Polizisten fuhren ihm mit Blaulicht hinterher und alarmierten Unterstützungskräfte. Der BMW-Fahrer schaltete seine Beleuchtung aus. Als er von der Friedrich-Ebert-Straße in die Aldenrader Straße einbog, rutschte sein Wagen vor ein Verkehrszeichen und brach es aus der Verankerung. Trotzdem fuhr der Mann wieder in Richtung Oderstraße zurück. Die zwei hinter ihm fahrenden Streifenwagen gerieten ebenfalls beim Abbiegen an dieser Stelle ins Rutschen und kollidierten mit einem Ampelmast. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Die Polizisten blieben unverletzt. Eine weitere Streife konnte den abgeparkten BMW auf der Oderstraße ausmachen und stellten ihn sicher. Aufmerksame Anwohner gaben den Einsatzkräften Hinweise auf einen Mann, der sich im Gebüsch verstecken soll. Die zwei Jahre alte Diensthündin einer Polizistin nahm die Fährte auf und erschnüffelte den BMW-Fahrer in einem Busch. Als dieser versuchte erneut die Flucht zu ergreifen, packte die Schäferhündin ihn am Knie. Jetzt ließ sich der 35-Jährige anstandslos festnehmen. Seine beiden Mitfahrerinnen (18, 22) fanden die Polizisten versteckt an einer Kellertreppe und brachten sie zur Polizeiwache. Eine Überprüfung des Autofahrers ergab, dass er keine Fahrerlaubnis hat und Alkohol getrunken hatte. Der Polizeiarzt kam nicht nur, um bei ihm Blut zu entnehmen, sondern auch um seine Hundebissverletzungen zu behandeln. Das Trio durfte nach den einzelnen Vernehmungen nach Hause gehen. Warum der Autofahrer vor der Polizei geflüchtet ist, wollte er ohne seinen Rechtsanwalt nicht sagen. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch das Fahren unter Alkohleinfluss.

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